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Unsere Ohren
So funktioniert unser Gehör
Unsere Ohren arbeiten rund um die Uhr und gönnen sich keine Pause. Wir hören immer, auch im Schlaf. Wie können unsere Ohren dies überhaupt leisten?
Das menschliche Ohr ist ein komplexes, hochkompliziertes System. Es besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr:

Das äußere Ohr wird zum größten Teil aus der Ohrmuschel gebildet, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgebildet ist. Sie fängt alle Schallsignale auf, die uns umgeben. Dabei spielt es keine Rolle, woher der Schall kommt: Unser Ohr kann räumlich hören und die Quelle des Schalls schnell ausmachen.
An die Ohrmuschel schließt sich der äußere Gehörgang an. Er ist mit Härchen und Ohrenschmalz ausgekleidet und schützt das Innenohr zum Beispiel vor eindringendem Wasser oder Fremdkörpern.
Hinter dem äußeren Gehörgang trennt das Trommelfell das äußere Ohr vom Mittelohr. Das Häutchen ist nur pfenniggroß und für die Weiterleitung des Schalls an die Gehörknöchelchen verantwortlich. Die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel sind die kleinsten Knochen des Menschen – der Steigbügel kommt dabei nur auf die Größe eines Reiskorns. Sie sind miteinander verbunden und wandeln auf das Trommelfell treffende Schallsignale (Schwingungen der Luft) in Knochenschwingungen um. Zu starke Schwingungen des Trommelfells werden gedämpft, damit das Innenohr nicht durch extreme Vibrationen (Lärm) geschädigt wird.
Vom Mittelohr führt die Ohrtrompete zum Rachen. Bei jedem Schlucken wird sie automatisch geöffnet und bewirkt so einen Luftdruckausgleich zwischen beiden Seiten des Trommelfells. Dadurch wird gewährleistet, dass das Trommelfell beweglich bleibt und die eingehenden Schallsignale weiterleiten kann.
Das Innenohr enthält schließlich die Sinnesrezeptoren für das Gehör. Sie sind in der so genannten Schnecke angesiedelt und stellen über den Hörnerv die Verbindung zu den Reiz-Verarbeitungs-Zentren im Gehirn her.
