Zwei Typen

Jeder hat seine Vorzüge!

Die Hörgeräte-Industrie hat einen hohen Anspruch an ihre Hörsysteme. Sie sollen dem Träger größtmöglichen Nutzen mit hoher Akzeptanz bieten. Der Anspruch kann dank moderner Digitaltechnik und fortschreitender Miniaturisierung erfüllt werden.

Hörsysteme untergliedern sich grundsätzlich in zwei Typen: In das Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO-Gerät) und das Im-Ohr-Gerät (IO-Gerät). Folgende Grafik macht deutlich: Hörsysteme der neuesten Generation passen sich perfekt der Anatomie des Ohrs an.

Bei den HdO-Geräten schmiegt sich das Gerät mitsamt der technischen Ausstattung hinter das Außenohr. Die IO-Geräte dagegen können in drei Variationen getragen werden: komplett und unsichtbar im Gehörgang, am Eingang des Gehörgangs oder aber in der Ohrmuschel. Welcher Hörgeräte-Typ jeweils zum Einsatz kommt, entscheiden letztendlich Art und Ausprägung Ihres Hörverlustes. Und Ihr persönlicher Geschmack.

Ob nun ein Hinter-dem-Ohr-Gerät oder ein Im-Ohr-Gerät: Jeder Typ hat seine Vorzüge!

IO-Geräte stellen die kleinsten Hörsystem-Typen dar. Sie können komplett und unsichtbar im Gehörgang, aber auch am Eingang des Gehörgangs oder in der Ohrmuschel getragen werden – je nach Gehörgangsgröße und individuellem Anspruch (siehe Grafik links). Da die Hörer (Lautsprecher) näher am Trommelfell sitzen, verfügen sie über eine hohe Effizienz und ermöglichen eine sehr gute Übertragung. IO-Geräte eignen sich für leichte bis mittlere Hörminderungen.

Bei HdO-Systemen schmiegt sich das Gerät mitsamt der technischen Ausstattung hinter das Außenohr (siehe Grafik rechts). Der sich daran anschließende Schallschlauch stellt die Verbindung zum Ohrpassstück und dem äußeren Gehörgang sicher. Dieser Hörgeräte-Typ ist besonders robust und leistungsstark und eignet sich auch für starke Hörminderungen.