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Mehr erreichen mit dem rechten Ohr – Studie zur Ohrpräferenz bei der Kommunikation
23.10.2009 // Für eine Studie über die Gehirnasymmetrie beim Hören, die in der Zeitschrift Naturwissenschaften erschienen ist, haben italienische Forscher entsprechende Experimente in Diskotheken durchgeführt und ausgewertet. 286 Personen wurden beim Gespräch mit lauter Musik im Hintergrund beobachtet. Die Wissenschaftler sprachen 176 Menschen direkt entweder ins rechte oder ins linke Ohr an. Sprachen sie ins rechte Ohr, erhielten sie deutlich öfter Zigaretten. Das spreche für eine Spezialisierung beider Gehirnhälften beim Annäherungs- bzw. beim Vermeidungsverhalten, erklären sie, was sich ebenso bei Tieren bestätigt habe.
Um besser erhört zu werden, also größere Aufmerksamkeit zu finden, sollte man Menschen demnach nicht von links ansprechen. Italienische Wissenschaftler der Universität Gabriele d’Annunzio in Chieti wollen eine deutliche Präferenz für das rechte Ohr in der Kommunikation herausgefunden haben. Wer einen Mitmenschen in Richtung von dessen rechten Ohr anspricht, habe mehr Chancen, dass dieser einer Aufforderung nachkommt. Bislang war nur bereits bekannt, dass etwa über das rechte Ohr, das mit der linken Hirnhälfte verbunden ist, besser Worte aufgenommen werden.
