News
Auch „leiser“ Lärm beeinflusst Hormone und wirkt auf Körper und Psyche
02.11.2009 // Die schädlichen Auswirkungen von Lärm sind weithin bekannt. Doch auch schon relativ leiser Hintergrundlärm hat Auswirkungen auf Körper und Psyche. Das zeigten Vergleiche bei Kindern aus ruhigen Erholungsgebieten und Wohngebieten mit ungefähr doppelter Geräuschbelastung. Damit wurde auch die Annahme widerlegt, dass Kinder weniger lärmempfindlich seien als Erwachsene.
So wurde bei den lärmbelasteten Kindern eine hohe Konzentration des Stresshormons Cortisol festgestellt, die auch anhält, wenn sie gerade keinem Lärm ausgesetzt sind. Das ist ein Anzeichen dafür, dass Symptome des Lärmstress sogar chronisch werden können. Sie führen dann zu einem ständigen Gefühl der Hilflosigkeit und können die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Auch Konzentration und Lernleistungen sinken deutlich bei permanenter, dezenter Geräuschkulisse.
