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Hörforschung: Hören ist auch eine Frage der Zeit
09.11.2009 // Gutes Hören besteht aus vielen Faktoren. Die Hörforschung ist in den letzten Jahren immer wieder zu neuen Erkenntnissen gelangt, die bei der Verbesserung der Technologie der Hörsysteme erfolgreich angewendet werden. Forscher des Fachbereichs Biologie an der TU Darmstadt haben nun auf die Bedeutung der zeitlichen Komponente beim Hören hingewiesen. Demnach werden Töne nicht nur durch ihre Frequenzen als Klänge erkannt, sondern durch den zeitlichen Verlauf auch in der Tonhöhe interpretiert. Während die Frequenzanalyse im Innenohr stattfindet, wird der zeitliche Verlauf in den Nervenzellen des Hirnstamms verarbeitet.
Mit diesen Erkenntnissen lassen sich neue Strategien der Schallverarbeitung in Hörsystemen entwickeln. Bisher wurde der Hauptfokus vielfach auf das Innenohr gelegt. Die Forscher gehen davon, dass sich die Hörergebnisse bei Hörsystemen damit weiter verbessern lassen. Informationen zu den aktuellen Möglichkeiten der erfolgreichen Versorgung mit Hörsystemen erhalten Interessierte beim Forum Gutes Hören oder bei einem Partnerakustiker in der Nähe. Mehr dazu unter www.forum-gutes-hoeren.de
