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HOCH-TECHNOLOGIE: Ein Ohr hört für zwei mit CROS

22.03.2010 // Während Hörminderungen in den meisten Fällen auf beiden Ohren auftreten und mit zwei Hörsystemen optimal versorgt sind, gibt es doch immer wieder die Konstellation, dass nur ein Ohr beeinträchtig ist. Davon Betroffene können in ruhiger Umgebung normal hören und verstehen. Bei wachsendem Umgebungslärm jedoch nimmt die Verständlichkeit vor allem auf der schlecht hörenden Seite rapide ab. Das gut hörende Ohr liegt dann im „Schallschatten“ und wird durch die Störgeräusche verdeckt.
In diesen Fällen kommt die Schallumleitung (CROS = contra lateral routing of signals) zum Einsatz. Mithilfe eines Mikrofons auf der betroffenen Seite werden die akustischen Signale aufgenommen und dem hörenden Ohr zugeleitet. Der Vorteil dieser Technologie liegt darin, die Sprachverständlichkeit im Störschall signifikant zu verbessern. Die Konzentration und Ausrichtung auf das gut hörende Ohr entfällt, die Ansprache von allen Seiten ist wieder möglich.
Für die Übertragung der Signale von einem Ohr zum anderen setzt die Hörsystemtechnologie Hörbrillen ein, bei denen die Mikrotechnik unauffällig in den Brillenbügel integriert ist. Die Hörsysteme können dabei mittels eines einfachen Klick-Systems mit verschiedenen Brillengestellen kombiniert werden. Alternativ ist auch die drahtlose Signalübertragung von einem Hörsystem zum anderen möglich. Informationen zu Hörsystemen und den speziellen Technologien erhalten Interessierte beim Partner-Akustiker des Forum Gutes Hören: www.forum-gutes-hoeren.de

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